Erweitertes Feedback Modell

Übersicht

Das erweiterte Feedback-Modell bezieht sich auf einen Prozess, bei dem eine Person oder eine Gruppe von Personen Informationen darüber erhalten, wie gut sie eine bestimmte Aufgabe erledigt haben, und diese Informationen dann verwenden, um ihre zukünftige Leistung im Unternehmen zu verbessern.

Ein wichtiger Beitrag zur Theorie des Feedback-Modells kommt von dem Psychologen Abraham Maslow, der die Bedeutung von Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung betonte. Er argumentierte, dass das Feedback, das eine Person über ihre eigenen Fähigkeiten und Leistungen erhält, dazu beitragen kann, ihr Potenzial zu entfalten.

In den 1940er Jahren entwickelte Wiener das Konzept des Feedbacks in der Kybernetik. Er stellte fest, dass in jedem System, das auf eine bestimmte Weise funktioniert, eine Rückkopplungsschleife vorhanden ist, die Informationen über die Leistung des Systems zurückführt und verwendet, um Anpassungen an den Eingabesignalen vorzunehmen. Wiener nannte diesen Prozess Feedback.

Aufbau

Das Feedback Modell besitzt mehre Stufen und ist durch einen zentralen Punkt – die Umsetzung – klassifiziert. Von diesem Punkt aus wirken sich zwei Feedback-Schleifen auf die vorderen Stufen aus, sodass ein iterativer Prozess entsteht. Der Aufbau der Stufen sieht wie folgt aus:

Die erste Feedback-Schleife führt die tatsächliche Umsetzung zurück und vergleicht diese mit der Planung. Dies hat eine große Einwirkung auf die Produktivität. Mit der zweiten Feedback-Schleife wird die Frage nach dem Warum gestellt. Dies hinterfragt den Sinn einer Tätigkeit, welcher wiederum in die Planung mit einfließt.

Anwendung

Das Feedback-Modell hat im Allgemeinen einen einfachen Aufbau und besteht aus vier grundlegenden Schritten. Diese sind:

Es ist wichtig zu beachten, dass das Feedback-Modell keine Einbahnstraße ist. Das Feedback-Modell sollte als eine iterative Schleife betrachtet werden, in der die Schritte der Beobachtung, Bewertung, Anwendung und erneuten Beobachtung kontinuierlich wiederholt werden, um ständige Verbesserungen zu erzielen.

Darüber hinaus ist das Feedback-Modell nicht nur auf berufliche oder akademische Kontexte beschränkt, sondern kann auch in persönlichen Beziehungen oder beim Erwerb von Fähigkeiten und Wissen angewendet werden.

Quellen

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